"Mit ihrem zweiten Album „Origination“ hat die junge österreichische Band ihren homogenen Sound noch gefestigt und zeigt, wie vier kreative Köpfe Musik im Jazzkontext entstehen lassen können, die fließt, atmet und lebt. Die frischen Eigenkompositionen lassen Platz zur kreativen Entfaltung jedes Einzelnen und doch hat man das Gefühl, dass nie ein musikalisches Ego über das Gesamtergebnis gestellt wird. Ohne Originalität erzwingen zu wollen, hat sich die Band einen unverkennbar warmen und fröhlichen Sound erarbeitet, der positive Gedanken ins Fliessen bringt." 
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"Österreich schickt uns mit „The Flow“ eine seiner schönsten Jazz-Referenzen: Das Quartett bezaubert mit seiner geradezu mystischen, filigranen Klangwelt.
Federleicht und verspielt, aber mit grosser Reinheit und Klarheit spannen die vier hörbar verwandten Seelen gemeinsam und in glänzenden Dialogen ihre musikalischen Bögen, verleihen den Eigenkompositionen Wärme, Dichte und Intensität. Ab und an aufflackernde rockige Elemente und immer wieder aufleuchtende impulsive Improvisationen verleihen dem Sound zusätzlichen Reiz und Charakter. In der Psychologie steht der Begriff „Flow“ für das vollständige Aufgehen in einer momentanen Tätigkeit. Dass sich die vier auch in dieser Hinsicht mit ihrem Bandnamen identifizieren ist keine Frage."

http://birdseye.ch/

 

"...Sicherlich begannen Martin Reiter und seine Mitstreiter bei The Flow einmal ähnlich, und so vereint diese Band heute lässig bisweilen Unvereinbares: Wieviel knackiger Bandsound passt noch unter ein Instrumentalsolo? Wie wahrt man den transparenten Optimismus-Klang einer Ballade, und geht trotzdem einmal hard-hittin’ zur Sache? Solche Fragen quittiert die Band gern mit einem frechen „Prost Ferdl“. Allen voran übrigens „Reiters Saiten-Reiter“ Andi Tausch – diesen Namen mitsamt Gitarrenklang bitte unbedingt im Jazznotizbuch festhalten, man wird ihn und von ihm hören!"
passau-live.de

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Wichtiger Platz für Nachwuchsförderung: „The Flow“ im Café Museum.(Foto: Christine Pierach)

Zwillinghaft entfalten Martin Reiter und Andi Tausch feinen elektronischen Sound an Keyboard und E-Gitarre, geben flockige Piano- und flauschige Gitarren-Solos. Geradezu zart liefert Peter Kronreif ein nuancenreiches Schlagwerk. Als Ersatz für den Bassgitarristen Jojo Lackner hinterlegt Matthias Pichler mit sanftem Anschlag präzise Läufe am Kontrabass.
Wer nun meint, es war Kuscheljazz, mit dem die vier österreichischen Musiker ihre Zuhörer im Café Museum verwöhnten, liegt falsch. Vielmehr komponieren sie sehr filigranen und sensibel artikulierten Jazz, in dem auch rockige Elemente anklingen. Sie geben Tönen Raum und entfalten organisch fließende Dynamik, ohne ausufernd zu werden. Für den Passauer Jazzkeller haben sie ihren perfekt aufeinander eingestellten Sound bewusst leise austariert.
Nach und nach ist zu hören, mit welchem Nachdruck und Biss das Quartett spielen kann. In frischen Swing ist ein Stück von Andi Tausch verpackt, in dem er zeigt, wie federleicht er seine Saiten beherrscht. Einem anderen gibt Peter Kronreif mit kontrapunktischem Rhythmus knackige Struktur. „Into Deep“ heißt eine Komposition, die einen intensiven Sog entfaltet. Die vier noch jungen Musiker überzeugen mit einer Ausstrahlung, die sonst nur alte Hasen auszeichnet: mit viel Atmosphäre und einer sympathisch zurückhaltenden Präsenz.
Gabriele Blachnik